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Die gemaba -- Standortspezialisten seit 1979


März 2017

In der Gesamtbetrachtung war 2016 ein eher ruhiges Jahr.
Der Jahresanfangsbestand von 2118 Baumärkten lag ebenso wie die vorhandene Verkaufsfläche unwesentlich unter dem Stand des Vorjahrs. 
Mit einer durchschnittlichen gewichteten VF von rd 9.620 verfügt Berlin über die größten Betriebe.
Nur rd 5.010 qm beträgt der  Vergleichswert in Mecklenburg-Vorpommern.

Baumarkt-Daten 2017


November 2016

Mit 423 der Baumarkt-Definition entsprechenden inländischen Outlets ist die Zeus zahlenmäßiger Marktführer der Branchen. Toom (357) und  Obi (352) rangieren auf den beiden folgenden Plätzen.
Mit jeweils  durchschnittlich rd 10.700 qm gewichteter VF verfügen Bauhaus und Hornbach über die größten Einheiten.
Näheres zur Spezialauswertung  "Unternehmen" auf Anfrage.

Januar 2016

Die gemaba hat mit der Fachzeitschrift "baumarktmanager" eine  Kooperationsvereinbarung im Hinblick auf die Verwertung der Baumarkt- Strukturdaten getroffen.
Zukünftig werden dort insbesonders  Regionaldaten fester Bestandteil des redaktionellen Programms sein. 
Zum Jahresanfang 2016 gab es insgesamt 2.134 Baumärkte. Bei einer durchschnittlichen gewichteten VF von 6.230 qm erzielte der typische  deutsche Baumarkt einen stationären Umsatz von rd EUR 8,2 Mio brutto.

Baumarkt Daten 2016

Januar 2015

Als Folge der Insolvenz des Praktiker-Konzern ist die Zahl der Baumärkte zum Jahresanfang 2015 auf den Stand des Jahres 1993/94 zurückgegangen. Der Verkaufsflächenbestand entspricht demjenigen des Jahres 2005.

Gegenwärtig gibt es im Bundesgebiet 2.118 Baumärkte mit einer Innen-VF von rd 11.750.000 qm und einer gewichteten VF von rd 13.000.000 qm. Obwohl die Branche Umsatzverluste hinnehmen mußte, sind die qm-Umsätze im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen

Baumarkt - Daten 2015


Januar 2014

Die diesjährigen Ergebnisse der insgesamt 32. Baumarkt-Struktur-untersuchung der gemaba zum 1.1.2014 sind in erheblichem Umfang durch die Folgen der Insolvenz des Praktiker-Konzerns geprägt.

Gegenüber dem Vorjahr ist der Bestand um rd 180 Märkte zurückgegangen. Zum Jahresanfang 2014 bestehen im Bundesgebiet noch knapp 2.200 Baumärkte im Sinne der Definition des BHB. Die gewichtete VF dieser Betriebe belief sich auf rd 13,3 Mio qm.

Es ist allerdings zu erwarten, daß gut ein Drittel der noch zur Disposition stehenden ehemaligen Praktiker- / Bahr-Standorte bis zum Jahresende mit neuen Betreibern wieder auf dem Markt sein werden. Insgesamt betrifft dies etwa 60 Standorte.


November 2013:

Fast 40 % aller Praktiker-Standorte sind weiterverwertbar

Fast 40 % der zu Insolvenzbeginn noch bestehenden rd 180 deutschen Praktiker-Baumärkte sind unter rein standortqualitativen Bewertungsmaßstäben für eine Übernahme durch andere Baumarkt-Unternehmen durchaus geeignet. Dies ist das Ergebnis einer Sonderauswertung der gemaba, die das Unternehmen Praktiker zu dessen Expansionszeiten langjährig beratend begleitet hat.

Positive Aussichten bieten dabei nicht nur die meisten der rd 30 Großflächen (ab 7.500 qm VF) des Unternehmens. Auch ein beträchtlicher Teil der rd 85 Märkte mittlerer Größe (5.000 bis 7.500 qm VF), hat bei zufriedenstellenden Wettbewerbsbedingungen an Standorten in Mittelstädten positive Perspektiven. Als problematisch anzusehen sind demgegenüber die rd 65 kleineren Märkte (unter 5.000 qm VF), auf denen sich die aktuellen Flächenkonzepte der wichtigsten potentiellen Übernehmer nicht umsetzen lassen.

Die der gemaba für diverse Einzelstandorte vorliegenden Umsatzzahlen der letzten Jahre lassen den Schluß zu, daß bei Praktiker in erheblichem Umfang hausgemachte Probleme für den Niedergang des Unternehmens ausschlaggebend waren. An einzelnen Standorten gab es bei unveränderten Rahmenbedingungen des Wettbewerbs und der Nachfrage im Zweijahreszeitraum Umsatzrückgänge von teilweise mehr als 20 %.

Die gemaba weist darauf hin, daß diese Einschätztung sich ausschließlich an den Marktgegebenheiten orientiert. Betriebswirtschaftliche Faktoren zur Wirtschaftlichkeit konnten naturgemäß nicht beurteilt werden.

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Januar 2013

Baumarkt-Strukturuntersuchung 2013
Mit 2.380 Objekten hat sich der Bestand an Baumärkten (zugrundegelegt wird die offizielle Definition des BHB) zum 1.1.2013 
gegenüber dem Vorjahr praktisch nicht verändert.
Die Verkaufsfläche nahm demgegenüber um 1,2 % zu, womit sich der Trend zu größeren Betriebseinheiten unverändert fortgesetzt hat. Nominal weitgehend unverändert gegenüber dem Vorjahr dürfte 2012 auch der stationäre Branchenumsatz geblieben sein, was flächenbereinigt einem leichten 
Minus entspricht.

Die Gesamtbranchen verzeichnen aktuell bundesweit einen Marktanteil von 39 %. Innerhalb der einzelnen Bundesländer liegt die Schwankungsbreite zwischen 35 % in Hamburg und Baden-Württemberg und 56 % in Sachsen-Anhalt. Trotz beträchtlichem Flächenwachstum blieb die Gesamtbindungsquote in den letzten Jahren weitgehend unverändert.  Die qm-Umsätze waren dementsprechend rückläufig.

FERTIGSTELLUNG DER BAUMARKT-STRUKTURUNTERSUCHUNG 2013 (PDF Datei)


März 2012:

Baumarkt-Umsätze nach Bundesländern
Die deutsche Baumarkt-Branche realisierte 2011 einen stationären Umsatz von rd EUR 18,7 Mrd und damit einen Marktanteil von 39 % an der Gesamtnachfrage. Regional sind erhebliche Unterschiede feststellbar. So ermittelte die gemaba  für Sachsen-Anhalt eine Bindungsquote von 56 %, während der Marktanteil in Baden-Württemberg nur bei 35 % liegt. Die kompletten Ergebnisse hier als pdf datei

BAUMARKT-STRUKTURUNTERSUCHUNG 2012


Januar 2011:

29. BAUMARKT-STRUKTURUNTERSUCHUNG
2.390 BAUMÄRKTE MIT 16.375.000 QM GESAMTVERKAUFSFLÄCHE
Zum 1.1.2011 gibt es im Bundesgebiet 2.390 Baumärkte, die der Definition (mindestens 1.000 qm Innen-VF und breites Sortiment) des BHB-Bundesverbands deutscher Heimwerker-, Bau- und Gartenfachmärkte, Köln, entsprechen. Diese Märkte verfügen insgesamt über eine Innen-VF von rd 12.725.000 qm, so daß sich eine durchschnittliche InnenVF von 5.320 qm je Baumarkt ergibt. Freiflächen summieren sich auf insgesamt rd 3.650.000 qm, so daß eine Gesamtverkaufssfläche von rd 16.375.000 qm vorhanden ist. In der branchenüblichen Gewichtung des BHB (Innenfläche zu 100 %, überdachte Freifläche zu 50 %, offener Außenbereich zu 25 %, Baustoff-Drive in-Bereich zu 50 %) ergibt sich eine aggregierte gewichtete VF von rd 14.045.000 qm. Dies entspricht 5.880 qm je Baumarkt. 729 Betriebe entfallen auf "klassische Baumarktketten" (Filialisten wie Bauhaus, Hellweg, Hornbach, Knauber, Max Bahr sowie Obi). Unternehmen des Lebensmittelhandels bzw. mit entsprechenden Ursprüngen (co op Kiel, Extra, Globus, Kaes, Ratio, Rheika- Delta, Toom sowie Praktiker) verfügen über 763 Outlets. 898 Baumärkte haben ihre Ursprünge im Fachhandel insbesondere mit Eisenwaren, Werkzeugen und Baustoffen (u.a. BayWa sowie die Kooperationen EMV, Eurobaustoff, NBB und ZEUS / hagebau; außerdem nach wie vor auch Anbieter ohne feste Bindungen). Die Konzepte dieser Betreiberkategorien unterscheiden sich gravierend. Die Märkte der Baumarktketten übertreffen mit durchschnittlich 7.670 qm Innen-VF die Objekte des Fachhandels (3.090 qm) um das 2,5-fache. Outlets mit "Lebensmittel-Background" weisen im Durchschnitt 5.710 qm Innen-VF auf.


März 2010

Der typische deutsche Baumarkt des Jahres 2010 verfügt über eine Innen-VF von rd 5.220 qm, wovon rd 1.100 qm zur Präsentation von Pflanzen und Gartensortimenten genutzt werden. Zusätzlich besteht eine teilüberdachte Freifläche von rd 1.500 qm, so daß sich eine Gesamtverkaufsfläche von rd 6.720 qm ergibt. Im Rahmen der üblichen Flächengewichtung des BHB resultiert hieraus eine gewichtete Verkaufsfläche von rd 5.770 qm. Dabei wird im Durchschnitt ein jährliches Brutto-Umsatzvolumen von rd EUR 7,4 Mio abgewickelt. Die aktuelle Flächenproduktivität der Branche liegt bei rd EUR 1.420 je qm Innen-VF bzw. rd EUR 1.290 je qm gewichteter VF. Insgesamt ermittelt die gemaba zum.1.1.2010 in Deutschland 2,421 Objekte, die den Definitionskriterien des BHB entsprechen.


Januar 2010:

Die beabsichtigte Strukturuntersuchng der deutschen Gartencenter muß leider auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Insbesondere mangelnde Kooperationsbereitschaft wichtiger Marktteilnehmer verhinderte eine über die rein zahlenmäßige Darstellung hinausgehende und dem gemaba-Qualitätsstandard entsprechende Zusammenstellung aussagefähiger Daten.


Dezember 2009:

Mit einer durchschnittlichen Innen-VF von rd 9.200 qm je Objekt ist Hornbach Spitzenreiter bei den deutschen Baumarkt-Unternehmen. Bauhaus folgt mit gut 8.000 qm auf Platz 2. Dies ist das Ergebnis einer gemaba-Sonderauswertung für die inländischen Märkte der zehn größten deutschen Unternehmen.


November 2009:

Im Rahmen einer gemaba-Sonderauswertung wurden die Daten von rd 300 Baumarkt-Eröffnungen des Zeitraums von Januar 2003 bis September 2009 analysiert. Berücksichtigt wurden dabei ausschließlich "echte" Neueröffnungen, aber keine Erweiterungen oder Betreiberwechsel. Die im Berichtszeitraum eröffneten Baumärkte verfügen über eine durchschnittliche Innen-VF von rd 6.850 qm (Gesamtdurchschnitt aller Baumärkte rd 5.120 qm); die durchschnittliche gewichtete VF liegt bei rd 7.720 qm (Gesamtdurchschnitt aller Baumärkte rd 5.650 qm). Detailergebnisse dieser Sonderauswertung werden in dem in Kürze erscheinenden "Branchenreport Do-it-Yourself" der BBE veröffentlicht.